Süd Indien per Rad 2022


In etwa 5 Wochen fast alle Höhepunkte Südindiens mit dem Fahrrad erkunden.
Etwa 2.000 Km von Chennai nach Mumbai.

Die wichtigsten Orten:
Chennai - Mahabalipuram - Puducherry - Madurai - Munroe Island/Kollam -  Alappuzha/Backwaters - Kumily/Thekkady
Munnar - Coonoor - Ooty - Bandipur - Mysore - Hampi - Badami - Belagavi - Goa - Mumbai

 

Radeln im Traumland !!

Indien mit dem Fahrrad, radeln im Traumland der Maharajas, Sadhus und Paläste.
Kaum ein anderes Land Asiens ist so ausgefallen vielseitig und kaum ein zweites wird so verklärt, verdammt und gelobt wie Indien.
Eine Reise und Rad fahrt durch Indien begeistert und „schafft" jeden, und was es dort nicht gibt, gibt es nirgendwo mehr.
Indien ist zu groß, als dass man hier alle Aspekte einer Radreise durch dieses riesige Land beschreiben könnte, und auf alle Dinge vorbereiten kann man sich für eine Indienreise sowieso nicht.
Wer Indien wirklich kennenlernen will, muss sehr viel Zeit mitbringen!
Es braucht schon eine Weile, sich an das Land zu gewöhnen und mit der Mentalität der Menschen klar zu kommen.
Eine Privatsphäre gibt es für den Radler nicht! Ständig ist man von Menschenmassen umringt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DIE INNENSTÄDTE SOLLTE MAN AM BESTEN MEIDEN

Dort ticken die Uhren anders

Du bist für die Inder auf der Straße das permanente Objekt ihrer Neugier!
Das Anstarren von Personen, selbst wenn du dich wäschst, pinkelst oder kackst, stellt anscheinend für die Inder keine Verletzung der Privatsphäre.

Eine Reise nach Indien, erst recht mit dem Rad, ist eigentlich nur denjenigen zu empfehlen,
die schon Dritte-Welt- oder Asien-erfahrung mitbringen,

sonst mag der Kultur- und vor allem der Verkehrsschock für direkt aus Europa Ankommende zu groß sein.

Doch oft wird auch alles betastet und angefasst, die Ausrüstung, der Kilometerzähler, die Klingel probiert, und die Kinder können dich vollends verrückt machen.
Auf jeden Fall ist Radfahren durch Indien öfter ganz schön stressig. In Städten (am besten meiden) gibts chaotischer Verkehr, Lärm, Gestank und
die anscheinend nie endende Armut machen jede Tour in diesem Land zum absoluten Über-Ereignis.

Es gibt in Indien giftige Schlangen und schreckliche Krankheiten, doch die eigentliche Gefahr für den Radler ist der Verkehr.
Indien hält einsam den Weltrekord an Verkehrstoten! Indiens Straßen sind Kampfarenen,
ein Verhau von Autos, Bussen, Lkw, Transport-karren, Rädern und Rikschas, heiligen und unheiligen Tieren, beispielsweise Kühen (vorfahrtsberechtigt),
Wasserbüffeln, Kamelen, Ziegen etc. (ab und zu ist auch ein Elefant darunter), dazu immer zahllose Fußgänger.

Es gibt auf Indiens Straßen nur ein ehernes Gesetz, und das heißt:
Recht hat immer der Stärkere. Wer in Indien einen TATA-Lkw oder einen Bus chauffiert, hat alles Recht der Welt, hier fährt der Teufel persönlich.
Die LKWs sind aufs doppelte überladen, hoch aufgetürmt stehen Ladungsteile seitlich und hinten weit über. Also Achtung!

Es kann deshalb eine gute Idee sein, das Rad am Stadteingang in ein Taxi zu laden
und sich zu einem Hotel in die Innenstadt fahren zu lassen

(Für uns sind das die Großstädte Madurai (etwa 3 Millionen) und Mysore (etwa 1 Million)